Gründung und Ausbreitung der Ordensgemeinschaft der Maristenbrüder
Die Ordensgemeinschaft wurde 1817 durch den hl. Marcellin Champagnat (20.05.1789 - 06.06.1840) in La Valla, einem kleinen Bergdorf des rauen Pilat-Gebirges in Südfrankreich gegründet, wo er als Kaplan und Seelsorger tätig war.
Die traurige Situation der Jugendlichen, die nicht viel über ihren Glauben wussten und fast ohne Schulausbildung blieben, war für ihn eine pastorale Herausforderung.
Die junge Ordensgemeinschaft setzte es sich zum Ziel, diesen Kindern, die durch die politischen Entwicklungen im Lande (französische Revolution) ins Hintertreffen geraten sind, durch eine religiöse Erziehung und Unterweisung neue Perspektiven aufzuzeigen.
Trotz massiver Anfangsschwierigkeiten setzte letztendlich eine enorme Ausbreitung auf internationaler Ebene ein.
Marcellin starb am 6. Juni 1840 in dem von ihm selbst erbauten Mutterhaus Notre Dame de l'Hermitage in der Erzdiözese Lyon.
Im Jahre 1955 erfolgte seine Seligsprechung.
Am 18. April 1999 erfolgte die Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in Rom. Als Leitspruch und Logo wurde gewählt:
"Ein Herz, das keine Grenzen kennt."
Heute gibt es an die 4600 Brüder in 78 Ländern auf allen Kontinenten, die nach dem Vorbild des Heiligen Marcellin Champagnat vor allem in der Jugendarbeit tätig sind.
Weitere Informationen über die Maristen erhalten Sie unter: www.maristen.de